Umweltschutz

Hohe ökologische Standards

Um Agrarprodukte und Lebensmittel nachhaltig zu produzieren, ist der Blick auf viele Details im Herstellungsprozess notwendig. Nur so kann die PHW-Gruppe ressourcenschonende, energie- optimierte und emissionsarme Produktions- prozesse sicherstellen. Hohe ökologische Standards sind seit vielen Jahren das Markenzeichen der Gruppe. Eine Vorreiterrolle hat PHW bei der alternativen Energiegewinnung übernommen.

Seit 2003 mit ISO-Umweltzertifizierung

Seit vielen Jahren sind die Schlachterei- und Verarbeitungsbetriebe der PHW-Gruppe nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001 zertifiziert. Das bedeutet, dass in den Betrieben Ziele zur Einsparung von Wasser, Abwasser, Abfall, Energie sowie der Reinigungs- und Verpackungsmittel festgelegt sind. Sämtliche in diesen Bereichen anfallenden Kennzahlen sind erfasst, werden jährlich geprüft – mit dem Ziel der stetigen Verbesserung.

So wurde aufgrund der Umweltzertifizierung beispielsweise bei WIESENHOF erreicht, den Wasserverbrauch pro Kilogramm produziertes Geflügelfleisch von 2003 bis 2009 um 25 Prozent zu reduzieren.

Auf dem Weg zu neuen Verpackungen

Durch geringeres Gewicht Materialein-sparungen zu erreichen und damit Ressourcen zu schonen hat oberste Priorität bei den WIESENHOF Verpackungen. Deshalb werden ständig neuartige Verpackungen getestet.

Mit sauberem Strom noch klimafreundlicher

Seit Beginn des Jahres 2011 beziehen Betriebe der PHW-Gruppe und Wiesenhof Ökostrom. Dieser stammt aus regenerativen Energien, wie z.B. Wasserkraft und ist zu 100 Prozent CO2-frei.

Mit dieser Maßnahme werden jährlich ca. 60.000 to CO2 eingespart. Das entspricht dem CO2-Ausstoss von etwa 250.000 Inlandsflügen über eine Distanz von 800 km.

Energie effizienter nutzen

Energie- und Ressourcenschonung ist ein kontinuierlicher Verbesserungsprozess in der PHW-Gruppe. 2011/12 ging die PHW-Gruppe noch einen Schritt weiter und führte ein zertifiziertes Energie-Management-System nach DIN EN ISO 50001 in allen wesentlichen Betrieben ein.

Energieteams arbeiten daran Einsparpotenziale aufzuspüren und energierelevante Abläufe transparent zu machen. Dabei können sie auf die Unterstützung der Belegschaft zählen, die für die neue Energiepolitik sensibilisiert und motiviert wurde zum Schutz für die Umwelt.

Photovoltaik-Anlagen auf Farmen und Betriebsstätten

2009 hat die PHW-Gruppe damit begonnen Dachflächen von Farmen und Betriebsstätten über eine Vermarktungsfirma in den Dienst der alternativen Energiegewinnung zu stellen. Über 80.000 Quadratmeter wurden bereits mit Photovoltaik-Modulen eingedeckt, so dass auf diese Weise jährlich 8.000 Tonnen CO2-Emissionen eingespart werden können.


Eigene Biogasanlagen

Mit Schlachtnebenprodukten, die bei der Verarbeitung von Geflügel täglich anfallen, betreibt WIESENHOF am Standort Möckern in Sachsen-Anhalt eine eigene Biogasanlage. Damit sind die Produktionsreste zugleich Rohstoff für die Energie- und Wärmeerzeugung des Werkes. Schöner Nebeneffekt: Rund 450 Haushalte in der Umgebung werden ebenfalls mit Strom aus der Biogasanlage versorgt.

Effektive Transportlogistik

In dem deutschlandweiten Vertriebs- und Exportnetz der PHW-Gruppe spielt die Logistik eine wichtige Rolle – gerade im Blick auf den Tierschutz und zur CO2 Einsparung.

Möglichst kurze Transportwege zwischen den Aufzuchtbetrieben und den Schlachtereien, eine effiziente Auslastung der LKW sowie die Vermeidung von Leerfahrten sind grundlegende Maßnahmen. Die für die PHW-Gruppe fahrenden Speditionen sind auf dem neuesten Stand der Technik.

WIESENHOF selbst investierte im Jahr 2009 in 42 hochmoderne, spritsparende eigene LKW.

Bio-Sprit aus Geflügelfett

Eine Vorreiterrolle nimmt die PHW-Gruppe beim Einsatz alternativer Kraftstoffe ein. Die PHW-LKW-Flotte fährt überwiegend mit SP-Power, einem selbst hergestellten Bio-Kraftstoff aus Geflügelfett. Damit spart WIESENHOF pro Jahr bis zu 74.000 Tonnen CO2 ein. Der Bio-Kraftstoff SP-Power stellt eine günstige Alternative zu herkömmlichen Kraftstoffen aus Erdöl dar. Für die Herstellung und den Vertrieb von SP-Power ist die PHW-Beteiligung GePro in Diepholz zuständig. Findige Mitarbeiter des Unternehmens haben diesen Bio-Kraftstoff selbst entwickelt. Er ist deutschlandweit verfügbar.